Schlesische Pfefferkuchen
15 December 2007
Im Umzugswahn ist das Rezept meines Urgroßvaters, seines Zeichens Bäckermeister, leider unter die Räder gekommen. Damit ich nächstes Jahr nicht wieder endlos lange suche, hier als Merker:
Es handelt sich um einen 2-Komponenten-Teig; A und B:
A:
B:
A im Topf vorsichtig erwärmen, bis eine homogene Masse entsteht (je heißer diese Masse wird, umso krachiger sind die Kekse). Diese Masse in das zusammengemischte B gießen und zu einem Teig verkneten. Den Teig 1 Tag ruhen lassen, dann ausrollen, Kekse ausstechen und 10min bei mittlerer Hitze backen.
Bilder und einen Erfahrungsbericht, was passiert, wenn man Zuckerrübensirup durch "Karamelsirup" ersetzt, gibts dann morgen.
Es handelt sich um einen 2-Komponenten-Teig; A und B:
A:
- 100g Zuckerrübensirup (gibt es in der Schweiz nicht, ggfs. substituieren, ich berichte über meinen Versuch bald an dieser Stelle)
- 150g Honig
- 125g Butter
- 50g Schmalz (heißt in der Schweiz ganz uncharmant Schweinefett und ist bei den Ölen zu finden; vielen Dank an Isotopp und Ba|rog fürs Aufstöbern)
- 250g Zucker
B:
- 500g Mehl
- 150g Mandeln oder Haselnüsse, gemahlen oder gestiftet
- 2 Eßlöffel Kakao
- 1 Paket Pfefferkuchengewürz (oder selber aus Muskat, Kardamom, Sternanis, Zimt, Pomeranze und Zitronenschale mischen)
- 1 Paket Backpulver
- 1 Prise Salz
A im Topf vorsichtig erwärmen, bis eine homogene Masse entsteht (je heißer diese Masse wird, umso krachiger sind die Kekse). Diese Masse in das zusammengemischte B gießen und zu einem Teig verkneten. Den Teig 1 Tag ruhen lassen, dann ausrollen, Kekse ausstechen und 10min bei mittlerer Hitze backen.
Bilder und einen Erfahrungsbericht, was passiert, wenn man Zuckerrübensirup durch "Karamelsirup" ersetzt, gibts dann morgen.


