"Rigger" oder: it's great living in the future.

19 February 2011


Irgendwie ist es trotz des Gejammers über fehlende fliegende Autos und Mondbasen schon so, dass wir in der Zukunft leben.

Aktuelles Beispiel aus meinem eigenen Leben: Die Parrot AR.Drone, die direkt aus einem ShadowRun-Roman entschwoben zu sein scheint.

Eigentlich war der Kauf nur eine Schnapsidee, aber dieses Gadget vermochte sogar meine Frau in sprachlose Verblüffung und Faszination zu versetzen.

Cool ist, dass die AR.Drone ohne Fernbedienung kommt. Nicht so cool ist, dass die Fernsteuerungssoftware nur für iOS zur Verfügung steht. Cool ist aber, dass es die Möglichkeit gibt, selbst Software zu schreiben, und doppelt cool ist, dass es für Android inoffizielle Fernsteuerungssoftware gibt. Open Source und frei verfügbare SDKs sind toll! Nicht so cool ist, dass man entweder die Drone oder sein Android-Telefon modifizieren muss, weil entweder das Telefon adhoc-Netzwerke verstehen (was bei stock Android nicht der Fall ist), oder die Drone Infrastructure Wireless Netzwerken beitreten muss.

Glücklicherweise gibt es für beide Varianten Lösungen: Wer ein Cyanogenmod ROM auf seinem Telefon hat, kann auch adhoc Netze benutzen, und wer das nicht kann oder will kann seiner Drone beibringen, sich automatisch mit einem Infrastructure Wireless Netzwerk zu verbinden, zum Beispiel dem Wireless Hotspot eines Android Telefons mit Android 2.2 (Froyo) oder besser.

Die einzige echte Einschränkung beim Spass mit der Drone ist die Laufzeit des Akkus: Nach etwa 15min Flugzeit ist schluss. Doch die Batterien sind austauschbar und ein zweiter (oder dritter) Akku sind bezahlbar, wenn man das Geld für die AR.Drone schon erübrigen kann.

USB<->Serial Console unter Leopard

27 May 2008
Das letzte mal habe ich mich 2005 mit dem Thema serieller Schnittstellen an Macs beschäftigt, und jetzt ergibt sich für mich eine vergleichbare Aufgabe wieder.

Ich habe einen USB-Serial-Adapter von Prolific, der unter Leopard aber nicht nativ unterstützt wird – nach ein paar lustigen Versuchen, mit minicom auf zufällig ausgewählte ttys zuzugreifen (spassig, wenn das dann keystrokes auffrisst, und das absetzen eines 'killall minicom' schwierig wird), habe ich mich nochmal umgesehen und bin letzten Endes auf eine opensource-Implementierung eines Treibers für USB-Serial-Adapter auf Basis des PL-203 Chips gestoßen, der zwar offiziell nur für 10.4 freigegeben ist, aber unter Leopard tut.

Darüberhinaus: Es ist nicht notwendig, wie früher minicom zu installieren, Leopards screen kann auch als serielle console dienen: „screen /dev/cu.PL2303-0000101D 9600“ tut fleißig seinen Dienst …
RSS-Feed