"Rigger" oder: it's great living in the future.

19 February 2011


Irgendwie ist es trotz des Gejammers über fehlende fliegende Autos und Mondbasen schon so, dass wir in der Zukunft leben.

Aktuelles Beispiel aus meinem eigenen Leben: Die Parrot AR.Drone, die direkt aus einem ShadowRun-Roman entschwoben zu sein scheint.

Eigentlich war der Kauf nur eine Schnapsidee, aber dieses Gadget vermochte sogar meine Frau in sprachlose Verblüffung und Faszination zu versetzen.

Cool ist, dass die AR.Drone ohne Fernbedienung kommt. Nicht so cool ist, dass die Fernsteuerungssoftware nur für iOS zur Verfügung steht. Cool ist aber, dass es die Möglichkeit gibt, selbst Software zu schreiben, und doppelt cool ist, dass es für Android inoffizielle Fernsteuerungssoftware gibt. Open Source und frei verfügbare SDKs sind toll! Nicht so cool ist, dass man entweder die Drone oder sein Android-Telefon modifizieren muss, weil entweder das Telefon adhoc-Netzwerke verstehen (was bei stock Android nicht der Fall ist), oder die Drone Infrastructure Wireless Netzwerken beitreten muss.

Glücklicherweise gibt es für beide Varianten Lösungen: Wer ein Cyanogenmod ROM auf seinem Telefon hat, kann auch adhoc Netze benutzen, und wer das nicht kann oder will kann seiner Drone beibringen, sich automatisch mit einem Infrastructure Wireless Netzwerk zu verbinden, zum Beispiel dem Wireless Hotspot eines Android Telefons mit Android 2.2 (Froyo) oder besser.

Die einzige echte Einschränkung beim Spass mit der Drone ist die Laufzeit des Akkus: Nach etwa 15min Flugzeit ist schluss. Doch die Batterien sind austauschbar und ein zweiter (oder dritter) Akku sind bezahlbar, wenn man das Geld für die AR.Drone schon erübrigen kann.

Schlesische Pfefferkuchen

15 December 2007
Im Umzugswahn ist das Rezept meines Urgroßvaters, seines Zeichens Bäckermeister, leider unter die Räder gekommen. Damit ich nächstes Jahr nicht wieder endlos lange suche, hier als Merker:

Es handelt sich um einen 2-Komponenten-Teig; A und B:

A:

  • 100g Zuckerrübensirup (gibt es in der Schweiz nicht, ggfs. substituieren, ich berichte über meinen Versuch bald an dieser Stelle)

  • 150g Honig

  • 125g Butter

  • 50g Schmalz (heißt in der Schweiz ganz uncharmant Schweinefett und ist bei den Ölen zu finden; vielen Dank an Isotopp und Ba|rog fürs Aufstöbern)

  • 250g Zucker



B:

  • 500g Mehl

  • 150g Mandeln oder Haselnüsse, gemahlen oder gestiftet

  • 2 Eßlöffel Kakao

  • 1 Paket Pfefferkuchengewürz (oder selber aus Muskat, Kardamom, Sternanis, Zimt, Pomeranze und Zitronenschale mischen)

  • 1 Paket Backpulver

  • 1 Prise Salz



A im Topf vorsichtig erwärmen, bis eine homogene Masse entsteht (je heißer diese Masse wird, umso krachiger sind die Kekse). Diese Masse in das zusammengemischte B gießen und zu einem Teig verkneten. Den Teig 1 Tag ruhen lassen, dann ausrollen, Kekse ausstechen und 10min bei mittlerer Hitze backen.

Bilder und einen Erfahrungsbericht, was passiert, wenn man Zuckerrübensirup durch "Karamelsirup" ersetzt, gibts dann morgen.

Countdown to Z

11 November 2007
In der Praxis beweist sich: Meine Frau blogt besser als ich. Wer unseren Countdown nach Zürich verfolgen will, findet bei ihr alle Details.
RSS-Feed